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Über uns

Förderverein Europäisches Donaumuseum – Wer wir sind und was wir wollen


Gründung des Vereins – Gründung des Donaumuseums durch die Stadt

Engagierte Ingolstädter haben sich 2002 zu einem Förderverein für ein Europäisches Donaumuseum in Ingolstadt zusammengeschlossen. Die Idee, ein Museum für die Donau zu gründen, lag schon viele Jahre in der Luft und wurde vor allem vom Bund Naturschutz in Ingolstadt vorangetrieben. Gründungsvorsitzender des Vereins war Hubert Weinzierl, der hier an der Donau aufgewachsen ist.

2005 wurde die Idee des Fördervereins vom Stadtrat aufgegriffen und das Europäische Donaumuseum Ingolstadt gegründet. 2010 beschloss das Stadtparlament, den historischen Festungsbau „Kavalier Dallwigk“ am nördlichen Donauufer unmittelbar östlich der Altstadt als Standort für das Museum zu nutzen. Die Universität Eichstätt entwickelte am Lehrstuhl für Didaktik der Geografie eine Konzeption für die Ausstellung im Donaumuseum. Die Sanierung des Museumsgebäudes und die Einrichtung der Ausstellung wird in den nächsten Jahren realisiert.

Das Museum liegt auf einem großen Sanierungsareal am Rand der Altstadt – auf dem ehemaligen Schubsa-Gelände. Im Umfeld entstehen in der Alten Gießereihalle das neue Museum für Kunkrete Kunst und Design, ein Kongresshotel, die Fachhochschulerweiterung und eine Audi-Akademie.

 

Allgemeine Ziele des Fördervereins

 

Aktivitäten des Fördervereins


Mitwirkung bei der Realisierung des Donaumuseums

Der Verein ist maßgeblich an allen Aktivitäten zur Entwicklung des Museums beteiligt: Mitglied der städtischen Steuerungsgruppe, Beteiligung an der Leitbildentwicklung, Mitwirkung an der inhaltlichen Konzeption, Durchführung von Workshops, Aufbau von Kooperationen mit anderen Museen und Partnerschaften in anderen Donauanrainerstaaten.

In der Dauerausstellung des Museum sollen dargestellt werden: die Flusslandschaften der Donau als großer europäischer Strom von der Quelle bis zur Mündung; der Wandel der Naturlandschaft zur Kulturlandschaft, einschließlich der neuen Renaturierungsmaßnahmen/Danubeparks; die Entwicklung von Flora und Fauna der Auen; die Funktion der Donau als bedeutender Verkehrsachse und eines weitreichenden Kulturaustauschs seit der Vorgeschichte, Völker und Kulturen an der Donau.


Projektraum „Donaumuseum“ im Stadtmuseum

Der Förderverein hat als erste Aktivität, als ein festes Haus für das Donaumuseum noch nicht feststand, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Ludwig Hauser einen Projektraum im Stadtmuseum eingerichtet, der die Vielfalt der Thematik veranschaulichen sollte.


Exkursionspfad an der Donau

Kulturelle Identität stiften und die Donaulandschaft als Heimat zu begreifen ist Ziel des Exkursionspfades mit sieben stadtnahen Stationen an topografisch markanten Stellen an der Donau, der im Auftrag des Vereins vom Künstler Ludwig Hauser 2005 entwickelt wurde.

Zwei Stationen sind realisiert: Das Alte Messpegelhaus und der Schuttersteg. Als dritte Station ist der Sitzplatz an der Donau, der so genannte Fleißerstein in 2011 geplant. Für eine baldige Realisierung projektiert ist die vierte Station mit Trittsteinen zur Querung eines Zuflusses der Donau am Nordufer.


Ausstellungen

Im Alten Messpegelhaus am südlichen Donauufer gestaltet der Verein in Zusammenarbeit mit Historikern, Umweltfachleuten und Künstlern jährlich mindestens drei Ausstellungen zu den Themenbereichen: Europäische Donau – Landschaft und Kulturen, Historisches Ingolstadt – leben und arbeiten am Fluss, Natur im Auwald – Flora und Fauna sowie „Kunst im Fluss“.


Veranstaltungen

Seit 2006 veranstaltet der Verein alljährlich ein Donauschwimmen und hat damit eine alte Tradition aus den 1920er Jahren wiederbelebt, die im 2. Weltkrieg abgebrochen ist.

In loser Folge führt der Verein Vorträge zu Umweltthemen, Exkursionen in den Auwald, Reisen entlang der Donau (2010 ins Donaudelta) durch.